29. August 2025

Münchner Merkur: „Weidel verdoppelt sich ihr Gehalt – wie viel verdient Jens Spahn als Fraktionschef?“

Laut der Tageszeitung hat die Partei- und Fraktionsführung der Alternative für Deutschland (AfD) neben den Diäten eine kräftige Erhöhung der Aufwandsentschädigung in Höhe von 12.000 € für ihre Chef-Mitglieder beschlossen.

Dabei hatte die Partei noch im Juni 2025 dagegen gewettert und nicht für eine Anhebung auf knapp 12.000 € im Bundestag gestimmt, mit der Begründung „dass die Menschen in normalen Beschäftigungsverhältnissen um ihre Lohnerhöhung kämpfen müssen, während Abgeordnete ihre Erhöhung einfach durchgewunken bekommen“, so laut dem Merkur der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion Stephan Brandner.

Mit den Aufwandsentschädigungen bezahlen die Abgeordneten u.a. ihre Wahlkreisbüros.

Im ARD-Sommergespräch begründete ihre Bundesvorsitzende Alice Weidel die Erhöhung mit der gestiegenen Anzahl der AfD-Abgeordneten.

Hinweis der Humanwirtschaftspartei Nord:“Das hat man doch auch schon im Juni gewußt !“

Auch behauptete sie, nur die AfD-Fraktion ginge „ganz transparent“ mit ihren Finanzen um, was so dem Nachrichtenportal t-online zufolge nicht ganz richtig sei, denn der genaue Betrag der Gehaltserhöhung der AfD-Fraktionsspitze sei gar nicht von ihnen veröffentlicht worden, habe nicht einmal der eigenen Fraktion zur Abstimmung vorgelegen.

Bei den anderen Parteien sieht es wie folgt aus:

– CDU/CSU wollten dazu keine Angaben machen.

– SPD gab keine Antwort auf die Anfrage des Merkurs.

– Bündnis 90/Die Grünen: Genaue Prozentzahlen der Zulagen ihrer Fraktionsmitglieder seien ihrer Netzseite zu entnehmen > Die Vorsitzenden Britta Hasselmann und Katharina Dröge erhielten knapp 6000 €/Monat extra, ihre Stellvertreter 2400 Euro.

– Die Linken verzichten gemäß Selbstauskunft gänzlich auf Zusatzzahlungen.

Fazit der Humanwirtschaftspartei Nord: Derlei Unaufrichtigkeiten tun der Demokratie nicht gut. Grundsätzlich sollten solche Zahlungen transparent für alle Steuerzahler*innen einsehbar sein. Ob eine Aufwandsentschädigung in Höhe von fast 12.000 Euro pro Monat angemessen ist, sei dabei außen vor gelassen.

Flugblatt zum Ausdrucken: https://nord.humanwirtschaftspartei.de/wp-content/uploads/2025/08/Diaeten-AfD-2025-7-25-1.pdf

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Quelle: Bericht von Leonie Hudelmaier vom 25.7.2025 auf der Netzseite des Münchner Merkurs: https://www.merkur.de/politik/jens-spahn-als-fraktionschef-weidel-verdoppelt-sich-gehalt-wie-viel-verdient-93847711.html

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