{"id":21189,"date":"2023-12-08T12:28:18","date_gmt":"2023-12-08T10:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=21189"},"modified":"2025-05-08T16:52:53","modified_gmt":"2025-05-08T14:52:53","slug":"zum-100-geburtstages-unseres-parteifreundes-heinz-schroeder-in-wolfsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nord.humanwirtschaftspartei.de\/?p=21189","title":{"rendered":"Zum 100. Geburtstages unseres Parteifreundes Heinz Schr\u00f6der in Wolfsburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Aus Anlass des 100. Geburtstags sowie der langj\u00e4hrigen Mitgliedschaft unseres Parteifreundes Heinz Schr\u00f6der stattete ihm u. a die damalige Gesch\u00e4ftsstellenleitung am 16. Juli 2023 einen Besuch ab, um zu gratulieren und einen Pr\u00e4sentkorb zu \u00fcberreichen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/HeinzSchroeder_mit_100.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21182\" style=\"width:423px;height:563px\" title=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/HeinzSchroeder_mit_Pokal.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21183\" style=\"width:422px;height:562px\" title=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Bei Kaffee und Kuchen war es interessant von den Anf\u00e4ngen der Partei und Geschichten aus seinem Leben zu h\u00f6ren. So unter anderem von Heinrich Weeke, der als FSU-Mitglied \u00fcber die Liste der Niederdeutschen Union (Wahlb\u00fcndnis von CDU und DP ) 1951 in den Nieders\u00e4chsischen Landtag einzog. Nach dem Verlassen der NU-Fraktion 1952 vertrat Weeke dort bis 1955 die Frei-Soziale Union. Im Laufe des gem\u00fctlichen Nachmittags entwickelten sich so manche freiwirtschaftliche Gespr\u00e4che, die die Anwesenden ein wenig wehm\u00fctig in den letzten Jahren wegen der zur\u00fcckgegangenen Mitgliederzahl und dem damit verbundenen Schwund an Treffen vermissten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Nat\u00fcrliche Wirtschaftsordnung aufmerksam geworden war Heinz Schr\u00f6der im November 1948 durch einen Handzettel der Radikal Sozialen Freiheitspartei (RSF), der an einem Laternenmast klebte und dessen Inhalt ihn mitri\u00df und neugierig machte. Was Heinrich Weeke in der angek\u00fcndigten Versammlung vortrug klang \u00fcberzeugend und steigerte seinen Wunsch, mehr zu erfahren. Ein Jahr sp\u00e4ter erschien die Kurzausgabe des Buches \u201eDie nat\u00fcrliche Wirtschaftsordnung\u201c. Im Juli 1949 erkrankte Heinz Schr\u00f6der an TBC. Der anschlie\u00dfende einj\u00e4hrige Aufenthalt in einer Lungenheilst\u00e4tte gab ihm die Zeit, es gr\u00fcndlich zu studieren. Gesells wunderbare und f\u00fcr Jeden verst\u00e4ndliche Schreibstil erleichterte das. Wieder in Wolfsburg bekam er Kontakt zur \u00f6rtlichen Gruppe der Frei-Sozialen Union. Er wurde eingeladen, fand dort sympathische Menschen, wurde Mitglied und nach einem Jahr Vorsitzender der FSU Kreisgruppe Wolfsburg. Sie wuchs bis auf 35 Mitlieder an und beteiligte sich bis 1955 an allen Wahlen. Eine engere Verbindung pflegte Heinz Schr\u00f6der u. a. zu H. K. R. M\u00fcller, Verfasser einer Vielzahl freiwirtschaftlicher Ver\u00f6ffentlichungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Parteifreund erblickte am 9.Juli 1923 im hinterpommerschen Kreis B\u00fctow (rund 75 km Luftlinie westlich von Danzig gelegen) das Licht der Welt. In B\u00fctow besuchte er auch die Volks- und Oberschule. Im Juli 1942 wurde er zur Luftwaffe eingezogen. Das Ende des Krieges erlebte er in D\u00e4nemark. Es folgten 3 Monate britische Kriegsgefangenschaft und schlie\u00dflich die Entlassung \u00fcber Hamburg und Uelzen nach Schneverdingen, wo er seine Eltern und seine Schwester wiederfand. F\u00fcr ein Ingenieur-studium ben\u00f6tigte er ein Praktikum. Einen Platz daf\u00fcr fand er schlie\u00dflich im Volkswagenwerk. Seine TBC-Erkrankung machte eine Fortsetzung des geplanten Lebensweges unm\u00f6glich. Nach seiner Wiedereinstellung arbeitete er im Versuchsbau der Technischen Entwicklung und wurde dort 1953 in den Betriebsrat gew\u00e4hlt. Im Mai 1955 heiratete er seine Frau Hildegard, die er im Sonderzug der Sudetendeutschen Landsmannschaft w\u00e4hrend der Fahrt von Frankfurt nach Wolfsburg kennengelernt hatte. Im Juni 1982 wechselte er in den sogenannten Ruhestand. Der erlaubte es ihm 5 Tage in der Woche zum Schwimmen ins VW-Bad zu fahren. Ein Waldlauf war am Sonntag dran und im Winter Ski-Langlauf im Harz. Was die Gesundheit betrifft, da habe er sich an Goethes Empfehlung gehalten: Genie\u00dfe m\u00e4\u00dfig F\u00fcll und Segen, Vernunft sei \u00fcberall zugegen, wo Leben sich des Lebens freut. Jetzt nach 100 Lebensjahren muss ein einst\u00fcndiger Spaziergang mit Rollator t\u00e4glich gen\u00fcgen und 10 Minuten auf dem Heim-Ergometer.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr seinen Einsatz f\u00fcr Partei und Freiwirtschaft m\u00f6chten wir uns recht herzlich bedanken und hoffen, dass er uns noch lange erhalten bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den besten W\u00fcnschen<\/p>\n\n\n\n<p>Die HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Anlass des 100. Geburtstags sowie der langj\u00e4hrigen Mitgliedschaft unseres Parteifreundes Heinz Schr\u00f6der stattete ihm u. a die damalige Gesch\u00e4ftsstellenleitung am 16. 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